Principal

Eine 2-Wegestandbox mit 20cm - Magnesiumbass und 29mm - Hochtonkalotte. Das System ist eine komplette Eigenentwicklung und hat natürlich viel Zeit gekostet - für Auslegung, Gehäusebau, Frequenzweiche und Abstimmung fast 6 Monate. Wer selbst Lautsprecher baut und sich für das Technische interessiert, kann sich gerne die Details zum Aufbau und zur Frequenzweiche ansehen:

Principal - Aufbau und Messdaten


Plenum

Meine neueste Entwicklung: ein richtig großes 3-Wegesystem. Will man wirkich "alles" hören, stehen Kompromisse und Grenzwerte aller Art nur im Wege. Also baut man sich ein großzügig bemessenes Dreiwegesystem mit reichlich Volumen, viel Membranfläche und ordentlich viel Membranhub. Und investiert dabei unendlich viel Zeit und Arbeit. Aber es lohnt sich:

Plenum - Aufbau und Messdaten


 

Ein Paar Lautsprecher...

Lautsprecherbau ist ein recht produktives Hobby: man kann sich Dinge bauen, die es entweder gar nicht zu kaufen gibt oder die schlicht unbezahlbar wären. Zum Beispiel einen 200-Liter Subwoofer, der bis 16Hz hinunter den vollen Schalldruck erzeugt. Je mehr Knowhow man jedoch mit der Zeit gesammelt hat, desto höhere Anforderungen an Ausführung und Klang stellt man. Alles soll perfekt sein. Der Preis dafür: der Zeitaufwand wird immer größer... Normalerweise ist man schon beruflich so eingespannt, daß man für so etwas kaum noch Zeit hat, aber manchmal muß es eben trotzdem sein!

Was mir bei meinen Lautsprechern wichtig ist: es gibt keine Zauberei! Das einzige Maß ist die Akustik und damit das, was man messen und nachvollziehen kann. Es macht daher auch keinen Sinn, eine Box nach Gehör abzustimmen oder Voodoo mit irgendwelchen Kabeln zu treiben, die angeblich - aber kaum messbar - den Klang verbessern. Das Problem dabei: Klangempfinden ist subjektiv, man interpretiert schnell Eigenschaften in den Klang, die es gar nicht gibt. Oder man adaptiert mit der Zeit den Frequenzgang einer Box, auch wenn dieser höchst unsauber ist. Fazit: Basis für eine gute und "audiophile" Box ist zu allererst ein sauber abgestimmter, d.h. nahezu linearer Amplitudengang mit möglichst günstigem Abstrahlverhalten, bevor es um (immer noch messbare!) Dinge wie Verzerrungen, Impulsverhalten oder Phasengang geht.


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